Megaleckere Haferkekse ohne Zucker (vegan) – mit Rezept zum Ausdrucken

Heute habe ich zur Abwechslung mal wieder ein Backrezept für dich. Ich versuche gerade mich möglichst zuckerfrei zu ernähren. Natürlich soll mein zuckerfreies Leben weiterhin Spaß machen und so tüftele ich an dem einen oder anderen Rezept, was ohne Zucker auskommt, aber trotzdem meinen Süß-Hype stillt und meinen kleinen Gourmet-Gaumen verwöhnt. Ich bin da nämlich sehr pingelig, musst du wissen. Gesund alles schön und gut, wenn es dann aber auch sehr gesund schmeckt, dann bin ich raus aus der Gesund und zuckerfrei Nummer. Und esse stattdessen doch weiter meine zuckerhaltige Schokolade.

Das Rezept was ich dir heute zeige, musst du unbedingt ausprobieren, wenn du auf knusprige und leckere Kekse stehst. Du brauchst auch nicht viele Zutaten und schnell gebacken sind die leckeren Kekse auch noch.

Folgende Zutaten benötigst du für diese leckeren Haferkekse (ca. 20 Haferkekse)

  • 360 g Haferflocken
  • 2 Bananen (je reifer, desto süßer werden die Kekse)
  • 6 EL Nussmus (z.B. Mandel- oder Cashewmus)
  • Eine Handvoll Mandeln (oder andere Nüsse), grob gehackt (besonders lecker: geschälte Mandeln vorher in der Pfanne etwas anrösten…mmhhh!)
  • 4 EL Kokosöl
  • Optional: Zimt je nach Geschmack

Und so werden die Haferkekse gebacken

Heize den Ofen auf 200 Grad vor.

Gebe die Haferflocken in eine Rührschüssel. Zerdrücke die Bananen mit einer Gabel und gebe sie zusammen mit dem Nussmus, gehackten Mandeln und dem Kokosöl in einen Topf. Lasse das ganze bei kleiner Flamme köcheln, bis alles flüssig wird.

Die Flüssigkeit über die Haferflocken gießen und gut umrühren, bis alles völlständig miteinander vermischt ist.

Das Backblech mit Backpapier ausstatten oder wie ich mit einer Silikonform arbeiten. Gebe die Haferkeks-Mischung auf das Backblech und drücke alles gut mit einem Pfannenwender an. Je dünner, umso knuspriger 😉

Backe die Haferkekse 15-20 Minuten goldbraun.

Lasse die Haferkekse vollständig auskühlen und schneide oder breche sie dann erst in Stücke.

Das Rezept kannst du dir hier bequem ausdrucken: Rezept downloaden

Genieße den leckeren Geruch und vor allen Dingen den sensationellen Geschmack ganz ohne Reue 🙂

Ich bin sehr gespannt, wie dir die Knupserkekse schmecken. Lass mich gerne in den Kommentaren wissen, ob du weiter an meinen zuckerfreien Experimenten teilhaben möchtet. Dann teile ich gerne meine gelungenen Rezepte mit dir.

Liebe Grüße, deine

 

Dieser Beitrag hat 13 Kommentare

  1. natalie

    So, die Haferkekse sind im Ofen!
    Habe Ernussmus und gehackte Mandeln verwendet. Bin sooo gespannt…

    1. Cool, dass du das Rezept ausprobierst. Ich bin sehr gespannt, wie sie dir schmecken. Liebe Grüße, Patricia

  2. natalie

    Sie schmecken sehr… gesund! 😉
    Ich mag sie trotzdem. Aber eher als Müsli-Ersatz morgens zum Milchkaffe, statt als Keks. Und da ich unter der Woche eher ein Frühstücks-Muffel bin, passt das ganz gut. So habe ich nun eine Keksdose voller Frühstück im Büro parat stehen! 🙂

    1. Liebe Natalie, klasse das du das Rezept ausprobiert hast. Ich verwende die Kekse auch gerne für Unterwegs. Anfangs fand ich sie auch sehr gesund, aber mit der Zeit wurden sie immer leckerer. Versuche auf jeden Fall ein paar Mandelstifte (vorher etwas anrösten) mit in den Teig zu packen, dann wird das ganze knackiger. Und je dünner die Kekse, umso knuspriger wird der Keks und damit auch leckerer. Oder noch etwas gemahlene Mandel in den Teig mischen, damit sie nicht so weich werden. Liebe Grüße Patricia

  3. Ela Frey

    Hi, welche Temperatur soll denn der Ofen haben? Freue mich total auf die Kekse.

    1. Liebe Eva, ich freue mich, dass du das Rezept ausprobieren möchtest. Den Backofen auf 200 Grad Ober-/Unterhitze einstellen. Viel Spaß. Ich hoffe sie schmecken dir genauso gut wie mir. Liebe Grüße Patricia

  4. Anja

    Hallo Patricia, hab gerade dein Rezept ausprobiert, da mein erster Versuch von Haferplätzchen veganer Natur zu weich waren. Leider war ich ziemlich verunsichert an der Stelle, dass alles im Topf flüssig werden sollte … wurde es eigentlich nicht, eher hat sich dann was abgesetzt … in der Hoffnung, dass es aber ein gutes Ende geben soll, hab ich dann quasi alles gemischt und noch ein bisschen ergänzt: extra Kokosöl, Rosinen, Anis und Rohrohrzucker. So sind sie echt lecker geworden … zusammen halten tun sie allerdings nicht. Sehr bröselig, aber Hauptsache es schmeckt! 🙂

    1. Liebe Anja, mmh komisch, dass es bei dir nicht so geklappt hat. Bei kleiner Flamme wird das Kokosöl eigentlich schnell flüssig und vermischt sich bei mir wunderbar mit den anderen Zutaten. Auch bröselig sind meine Kekse bisher nicht geworden. Vielleicht zu viele Rosinen oder der zugefügte Zucker (wird das nicht zu süß, mit den Rosinen? Mir ist das ja mit den Bananen – je nach Reifegrad – manchmal schon zu süß) saugt die Flüssigkeit zu sehr auf (tut das Zucker überhaupt?). Tut mir auf jeden Fall leid, dass es bei dir nicht so gut geklappt hat. Aber wenn sie trotzdem geschmeckt haben, dann ist es ja mit der Bröselei nicht ganz so schlimm 🙂
      Liebe Grüße Patricia

  5. Anja

    Danke für deine Nachricht. Ich glaube die Erwartung mit dem flüssig hab ich falsch interpretiert. Du hast das auf das Öl bezogen und ich dachte irgendwie die gesamte Konsistenz muss noch mal flüssiger werden. Zu süß finde ich die Kekse nicht … gerade läuft wieder ein neuer Versuch. Hab diesmal nur das Kokosöl erwärmt und sonst einfach alles püriert – diesmal Mandelmus . Bei mir darf es ruhig etwas süßer sein, deswegen auch Ahornsirup und ein bisschen Zucker. Ach ja, und eine Prise Salz. Einen Teil vom Teig hab ich noch mit etwas Haferflockenmehl ergänzt … bin gespannt, ob und inwiefern das einen Unterschied macht. Lg Anja

  6. Anja

    Hallo, habe heute auch dieses Rezept ausprobiert. Leider sind die Kekse auch bei mir ziemlich bröselig geworden :-/ Größtenteils kann man sie nur löffeln ;-))
    Was kann hier helfen? Mehr Nussmus? Ich habe Cashewmus verwendet und sogar noch etwas Mandelmus hinzugefügt, da die Masse schon recht bröselig erschien…..Danke schön für einen Tipp :-))

    Beste Grüße, Anja

    1. Liebe Anja, ich habe die Kekse schon so oft gebacken, aber sie sind nie bröselig geworden. Du schreibst, dass die Masse beim zusammenrühren schon bröselig war. Ich würde hier versuchen, etwas mehr Kokosöl zu verwenden. Wichtig ist, dass das ganze gut im Topf aufgewärmt und miteinander verrührt wird. War dein Nussmus noch cremig oder schon recht fest? Wenn man Nussmus zu lange im Kühlschrank stehen hat, wird es oft etwas fest. Vielleicht wurde dadurch die Masse zu “trocken”. Das wären die einzigen beiden Möglichkeiten, die mir noch einfallen würden, woran es liegen könnte. Ich drücke für den nächsten Versuch die Daumen. liebe Grüße, Patricia

  7. Maria

    Heute morgen die Kekse gebacken und wir sind begeistert. Unsere kleine Abwandlungen: 3 Bananen, es war nur noch 2 Esslöffel Cashewmus über, das wurde mit 4 Esslöffel Schoko-Mandelmus ergänzt und ich habe die Haferflocken halb kernige, halb blütenzarte genommen. Die gehackten Mandelkerne, wie du geschrieben hast geröstet und das Ganze mit nicht zu wenig Zimt abgeschmeckt.
    Ich glaube, der Clou liegt auch daran, das Kokosöl mit dem Nussmus und den Bananen zu erwärmen. Vielen Dank für das tolle Rezept und viele Grüße
    Maria

    1. Hallo liebe Maria,

      das freut mich so sehr, dass du die Haferkekse gebacken hast und sie dir auch so gut schmecken wie mir. Mmh, das mit dem Schoko-Mandelmus klingt sehr verlockend. Das wäre ich auch mal ausprobieren 🙂

      Viele liebe Grüße, Patricia

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Hey, ich bin Patricia

Ich bin Patricia, ein kreatives, manchmal chaotisches Wesen mit großer Liebe zu schlichtem skandinavischen Design und Vintage-Schätzen.

Ich bin Wohndesignerin, Buchautorin, Bloggerin, YouTuberin, Fotografin, Kreativ-Coach & Watercolor-Artist.

Auf Natural-Hygge schreibe ich über kreative Ideen, meine liebsten Rezepte und über nachhaltiges und entspanntes Leben und Wohnen.

Ich freue mich sehr, dass du den Weg zu mir gefunden hast und wünsche dir ganz viel Spaß auf meiner Webseite.

Deine Patricia

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